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Mittwoch, 15. Februar 2017

Und langsam frühlingt es

Das Wetter ist herrlich - 7°C bei ungetrübtem Sonnenschein - und so ziehe ich mich wettergerecht an, stiefele in die Garage und sattele Nancy ... ääääh ... Nancy? Nein, falsche Einleitung, denn Nancy ist Schrott, verkauft an einen bulgarischen Resteverwerter und mit der gegnerischen Versicherung liegen wir im Clinch. Lil' Ben hatte ja in den Niederlanden gestauschlängelt und ist mit einer Dame kollidiert, die beim Spurwechsel nicht nach hinten geschaut hat. Nun ist dieses Vorgehen in Holland geduldet, aber die Versicherung argumentiert, dass es in Deutschland strengstens verboten sei, der Unfall sich zwar auf niederländischem Staatsgebiet ereignet, aber beide Parteien Deutsche seien, es für sie also nicht erlaubt und somit geben sie Lil' Ben gnädigerweise nicht die alleinige Schuld, aber doch einen 2/3-Anteil zu meinen Ungunsten. Abzüglich der Kosten für den Gutachter habe ich die stattliche Summe von 500 Euro überwiesen bekommen. Jetzt liegt der Fall bei Gericht. 

Aber wie dem auch sei, das Wetter ist herrlich - 7°C bei ungetrübtem Sonnenschein - und so ziehe ich mich wettergerecht an, wohl ohne Mütze, stiefele in die Garage und hole mein Fahhrad an's Tageslicht. Nicht, dass es in diesem Jahr noch kein Tageslicht gesehen hätte, immerhin sind wir seit Anfang Januar schon knappe 1000 km unterwegs gewesen, aber Wärme haben wir noch nicht erlebt und das wird jetzt geändert.

Wie fast immer biege ich zunächst in den Radweg ein, der als Radwanderweg direkt vor unserer Haustüre mündet. Eigentlich will ich eine kleine, schnelle Hausrunde vor dem Mittagessen drehen, aber entscheide mich an der Johanneskapelle zwischen Hinsbeck und Leuth wie fast immer dafür, rechts statt links abzubiegen und in Richtung Tor 9 zu radeln, dann weiter in die Niederlande, nach Venlo an die Maas. Heute scheint die Sonne, heute ist "Gewässertag", sozusagen. 

Tja, und so radele ich vor mich in, immer die Nase im Wind. Das macht Spaß. Fahrradfahren ist Therapie und so bin ich 2 Stunden und 39 Kilometer unterwegs. Viele Kalorien sind verbrannt, so dass es nach dem Mittagessen durchaus noch ein weißes Snickers sein darf ... äääh ... also hoffe ich mal.

Samstag, 7. Januar 2017

Schneechaos am Niederrhein

... und nächste Woche bekommt Sarah-Louise Spikes.


Donnerstag, 5. Januar 2017

Auf der Jagd nach Bonuspunkten

Boah, ist das kalt. Selbst am Niederrhein haben wir mit Minusgraden zu kämpfen. Aber nützt ja nichts, ich brauche Bonuskilometer und deshalb radele ich sogar die paar Meter bis zur Postfiliale. Wohl mit Kapuze auf. 

Aber gut, 57 Kilometer habe ich schon erledigt, der Rest, da bin ich zuversichtlich, kommt auch noch. Wo ich allerdings nicht so zuversichtlich bin, auf einen der vorderen Plätze zu gelangen, ist bei meiner Platzierung auf Strava, obwohl ich bei der Januar-Challenge trotzdem noch im Mittelfeld liege.  Aber gut, wer weiß, wie es aussähe, hätte ich die Fahrt zur Post mit aufgezeichnet. Jaaaaaa_haaaaa, Kleinvieh macht auch Mist.

Neulich las ich von einem ehemaligen Strava-Nutzer, dass er sich wieder abgemeldet hätte, weil es zu leistungsbezogen wäre. Ok, er hat schon Recht, aber ich finde das gut, denn es spornt an. Mich auf jeden Fall. Nur kann mir mal jemand sagen, wie man auf drei Touren 1150 Kilometer fahren kann, wie es die Erstplatzierte gemacht hat? Das sind ja über 400 Kilometer am Tag. Tzaaaa.

Wie dem auch sei, ich gehe mich jetzt erst einmal wieder aufwärmen. Boah, ist das kalt. 1150 Kilometer! Ich glaube, es hackt!

Sonntag, 1. Januar 2017

Neujahrsradeln - First ride of the year

Nachdem ich Heute morgen vom Laufen heim kam und mich nach einem heißen Wannenbad wieder halbwegs bewegen konnte - Memo an mich: Muskelvitalbad kaufen - hatte ich irgendwie das Gefühl, dass mir die Zeit davon läuft und ich ein paar Kilometer radeln müsste. Gut, habe ich dann auch gemacht ... 4980 Kilometer wären dann noch offen. Schade, dass kein Schaltjahr ist. 

Samstag, 31. Dezember 2016

Behind the handlebars

In diesem ausklingenden Jahr bin ich ungefähr 5000 Kilometer mit dem Rad gefahren, was ja schon ganz beachtlich ist und sich bis 2017 wegen der Kürze der Zeit vermutlich auch nicht mehr ändern wird. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Hälfte der Kilometer auf einem richtigen Drahtesel abgeleistet habe und die andere Hälfte auf einem Standbike. Im Fitti, zu Hause vor dem Fernseher ... 

Wie dem auch sei, in diesem, kommenden Jahr, also 2017 möchte ich das Freilandradeln toppen und so viele Kilometer wie möglich mit dem Rad zurück legen. Dafür bleibt das Auto stehen und Nancy, naja ... die gibt es ja nicht mehr. Blöd ist jetzt allerdings, dass ausgerechnet jetzt der Frost Einzug am Niederrhein hält. Aber gut, keine Ausreden mehr. 

Keine Ausreden mehr außerdem aus folgendem Grund: Ich habe eine coole App - Radbonus - gefunden, da wird das Radeln belohnt. Es gibt immer wieder zu schaffende Challenges, für die man nach erfolgreicher Erledigung u. a. an Gewinnspielen teilnehmen kann oder in diversen Online-Shops Rabatte bekommt.

Für die erste anstehende Challenge, - man kann einen stylischen Hoodie gewinnen - die morgen beginnt, muss man bis zum 28. Februar 150 Kilometer dokumentiert haben und für 1000 Kilometer bis zum 1. Mai ist eine Fahrraddiebstahlsicherung von den Fahrradjägern in der Verlosung. Ich werde wohl das Gefühl nicht los, dass das Kilometerabsolvieren der einfachere Part ist. Ach ja, das hätte ich ja fast vergessen: Man braucht kein aktives Internet, um die App mitlaufen zu lassen. 

In diesem Sinne, ein erfolgreiches 2017 allerseits.

Montag, 26. Dezember 2016

Ein Junge und sein Urgroßvater

Als verantwortungsbewusste und liebevolle Mutter erzähle ich Lil' Ben seit Jahren die Geschichte seiner Herkunft. Immerhin muss ein Kind wissen, wo seine Wurzeln liegen und die sind in seinem Fall, so erzählte ich ihm zu jeder sich bietenden Gelegenheit, zu Füßen des Big Ben, wo ich ihn in einer stürmischen Nacht gefunden und blöderweise Mitleid gehabt hätte. Dumm ist jetzt nur, dass ein weiteres Foto meines Großvaters aufgetaucht ist ... 😂